Christina Ulrich und Theresa Kraus: Ultrahaus 6000

Installation | KI | Geschichtenerzählen

Körperlose Stimmen, die uns navigieren oder unsere Wünsche erfüllen sind in unserem Alltagsleben zur Normalität geworden. Auch ein Raum, der zum Gesprächspartner wird, ist dank künstlicher Intelligenz längst keine Zukunftsvision mehr. Das Erzählen von Geschichten dagegen ist dem Menschen seit jeher inhärent und essenzieller Bestandteil des sozialen Austausches. Was aber ändert sich, wenn diese Geschichten nicht mehr von Menschen, sondern von einem scheinbar leblosen Raum erzählt werden?

»Ultrahaus 6000« widmet sich sowohl der Lust am Geschichtenerzählen, wie auch der Erfahrung des Alleinseins mit einer Stimme, die egal ob sie Siri oder Alexa heißt, eine kuriose Diskrepanz zwischen Nähe und Distanz in den Raum stellt und Fragen der Kontrolle und Entscheidungsgewalt aufwirft.

Ein Projekt von und mit Christina Ulrich und Theresa Kraus

Theresa Kraus studierte Architektur und vergleichende Literaturwissenschaften an der Universität Innsbruck. In ihrer Studienzeit arbeitete sie als Hospitantin und Assistentin in den Bereichen Bühne, Regie und Dramaturgie. Derzeit arbeitet sie als Ausstellungsarchitektin, Dramaturgie- und Regieassistentin in Wien.

Christina Maria Ulrich, studierte Europäische Ethnologie, Philosophie und Medienwissenschaften an der Karl-Franzens Universität Graz. Seit 2017 arbeitete sie als Regieassistentin und Redakteurin. Sie experimentiert gerne mit neuen Theaterformaten und entwickelt als Regisseurin eigene Produktionen.