NESSUN DORMA. Musikalischer Liebesdiskurs für zwei Roboter.

Oper | Robotik | Liebe | Todesarien

Termine:

Mi 20.10. / 20:00 Karten kaufen

Do 21.10. / 20:00 Karten kaufen

Fr 22.10. / 20:00 Karten kaufen

Sa 23.10. / 17:30 (!!) wegen Konzert Karten kaufen

So 24.10. / 20:00 Karten kaufen

Zu einer alten Kassette mit Todesarien malt der Industrie-Roboter ARKA tagsüber Kunstwerke. Jeden Abend trifft ARKA auf einen aus Alltagsgeräten gebauten, dort arbeitenden Putzroboter: PUTZINI. Die beiden lieben und leiden, wie es sich für einen dramatischen Opernstoff gehört, diskutieren dabei über Imitation und Authentizität in der Kunst, über Liebe und Verrat. Als die Beziehung scheitert, lernt PUTZINI auf Basis komplexer Algorithmen und neuronaler Netzwerke schließlich eine eigene Todesarie zu komponieren. Aber kann ein Roboter Todessehnsucht haben? Die Interaktion der beiden künstlichen Lebewesen verbindet emotionsphilosophisches Nachdenken und digitale Wissenschaft mit der von menschlichen Gefühlen erzählenden Operngattung.

Ein Projekt von Elsa-Sophie Jach, Thea Hoffmann-Axthelm, Markus Schubert und Sebastian Arnd, entstanden im Rahmen von Graz Kulturjahr 2020.

Elsa-Sophie Jach (*1991) arbeitet als Regisseurin u.a. am Residenztheater München, am Thalia Theater Hamburg und am Theater Bremen. Am Schauspielhaus Wien realisierte sie mehrere Regiearbeiten, unter anderem die Uraufführung von „die zukunft reicht uns nicht (klagt, kinder, klagt!)“, die sie im Regieduo mit Thomas Köck inszenierte.

Thea Hoffmann-Axthelm (*1986) ist als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Ihr Weg führte sie in den vergangenen zehn Jahren an verschiedenste Theater (u.a. Düsseldorfer Schauspielhaus, Residenztheater München, Schauspielhaus Graz, Staatstheater Stuttgart, Schauspiel Frankfurt, Lettisches Nationaltheater Riga, Volkstheater und Burgtheater Wien).

Markus Schubert hat ein Diplom in Media Computer Science und über 20 Jahre Erfahrung im IT-Consulting, als Software- Entwickler und -Architekt. Seit vielen Jahren kollaboriert er mit Künstler*innen, um interaktive Spiele und immersive Umgebungen zu gestalten.

Sebastian Arnd ist seit 2006 für technisch-konzeptuelle Lösungen in verschiedenen Theaterprojekten verantwortlich, u.a. bei Machina Ex, am Nationaltheater Mannheim, am HAU und der Volksbühne Berlin.